Ein Saisonkennzeichen kostet bei der Zuteilung etwa so viel wie ein normales — gespart wird laufend, bei Steuer und Versicherung.
Einmalige Kosten
- Amtliche Zulassungsgebühr wie bei einer regulären Zulassung
- Zwei Schilder mit aufgeprägtem Saisonzeitraum
- Optional Wunschkombination mit Reservierungsgebühr
Laufende Ersparnis
Steuer und Versicherung werden anteilig berechnet: Bei einer Saison von acht Monaten zahlen Sie acht Zwölftel. Wer ein Motorrad von März bis Oktober fährt, spart also rund ein Drittel gegenüber der Ganzjahreszulassung — bei Steuer und Beitrag.
Rechenbeispiel: 200 € Jahresbeitrag plus 60 € Steuer sind bei 03/10 zusammen rund 173 € statt 260 €. Die Ersparnis wächst mit jedem Monat, den Sie weglassen.
Wann es sich nicht lohnt
- Wenn Sie das Fahrzeug im Grenzmonat doch brauchen — nachträgliche Änderung ist teuer
- Wenn kein Stellplatz außerhalb des öffentlichen Raums vorhanden ist
- Bei Zeiträumen ab elf Monaten — dann ist die Ganzjahreszulassung praktisch gleich teuer
Schadenfreiheitsrabatt
Auch in der Saison sammeln Sie SF-Klassen: Ein Jahr mit Saisonkennzeichen zählt in der Regel als volles schadenfreies Jahr, solange die Saison mindestens sechs Monate umfasst. Kürzere Zeiträume behandeln Versicherer unterschiedlich — nachfragen lohnt.
Beantragung: Saisonkennzeichen beantragen.
