Ein Wunschkennzeichen fürs Motorrad funktioniert im Kern wie beim Auto — mit einem entscheidenden Unterschied: Auf dem kleineren Schild ist deutlich weniger Platz. Wer das übersieht, reserviert eine Kombination, die sich nicht prägen lässt.
Das Format
Motorräder tragen zweizeilige Kennzeichen, üblich sind 180 × 200 mm oder 220 × 200 mm. Untergebracht werden müssen Unterscheidungszeichen, Plakette und Erkennungsnummer. In der Praxis heißt das:
- Bei „M“ als Unterscheidungszeichen bleiben meist zwei Buchstaben und zwei bis drei Ziffern
- Lange Kombinationen aus Großstadtkürzel plus zwei Buchstaben plus vier Ziffern passen nicht
- Engschrift ist bei Motorradkennzeichen nicht zulässig — anders als beim Auto
Vor der Reservierung prüfen: Lassen Sie sich die Zeichenzahl bestätigen, bevor Sie eine Kombination sichern. Eine reservierte, aber nicht prägbare Kombination hilft niemandem — die Gebühr ist trotzdem fällig.
Reservierung Schritt für Schritt
- Verfügbarkeit im Portal der zuständigen Behörde prüfen
- Kombination reservieren, Gebühr zahlen, Reservierungsnummer notieren
- Schilder prägen lassen — im zweizeiligen Motorradformat
- Zulassung mit eVB, SEPA-Mandat, Papieren und HU-Nachweis
Saison und H-Kennzeichen kombinieren
Beim Motorrad ist das Saisonkennzeichen der Klassiker: Wer von März bis Oktober fährt, zahlt nur für diese Monate Steuer und Versicherung. Wunschkombination und Saisonzeitraum lassen sich verbinden, ebenso Wunschkombination und H-Kennzeichen bei Oldtimern — der Platz auf dem Schild wird dadurch aber noch knapper.
Wir reservieren, prägen und melden an. Nennen Sie uns Ihre Wunschkombination, wir prüfen Verfügbarkeit und Format in einem Zug.
