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Ratgeber

Anhänger anmelden — Ablauf, Unterlagen und Kosten.

Vom Bootstrailer bis zum Baustellenanhänger: Was die Zulassung kostet, welche Papiere nötig sind und wann die HU fällig wird.

KFZ-Voll-Service München1 Min. Lesezeit
Anhänger anmelden — Ablauf, Unterlagen und Kosten

Anhänger sind eigenständige Fahrzeuge und brauchen eine eigene Zulassung — auch der kleine Kastenanhänger für den Baumarkt. Der Vorgang ist unkompliziert, wenn die Papiere vollständig sind.

Unterlagen

  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder Datenbestätigung des Herstellers
  • Bei Neufahrzeugen: EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC)
  • Gültige Hauptuntersuchung — bei fabrikneuen Anhängern entfällt sie zunächst
  • eVB-Nummer
  • SEPA-Mandat, Ausweis

Kosten

Die amtliche Zulassungsgebühr liegt in der Größenordnung einer Pkw-Zulassung, die Schilder sind wegen des kleineren Formats günstiger. Der größte Unterschied liegt bei der Steuer: Anhänger werden nach zulässigem Gesamtgewicht besteuert und sind meist deutlich günstiger als ein Pkw.

Achtung bei Eigenbau und Import: Ohne Papiere ist eine Einzelbegutachtung nach § 21 StVZO nötig. Das kostet mehr als die Zulassung selbst und dauert — Termin frühzeitig machen.

Hauptuntersuchung

Anhänger müssen zur HU, je nach Art und Gewicht alle ein bis zwei Jahre. Häufigste Mängel: Beleuchtung, Auflaufbremse, Reifenalter. Wer den Anhänger selten nutzt, sollte die Reifen im Blick behalten — sie altern auch im Stehen.

Saisonal statt ganzjährig

Für Wohnwagen, Bootstrailer und Motorradanhänger lohnt das Saisonkennzeichen: Steuer und Versicherung nur für die Monate, in denen der Anhänger wirklich läuft.

Mehr: Pkw-Anhänger zulassen, 100-km/h-Zulassung, Anhänger ummelden.

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