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Ratgeber

Oldtimer zulassen — H-Kennzeichen, Voraussetzungen, Ablauf.

Vom 30 Jahre alten Fahrzeug zum H-Kennzeichen: Gutachten, Zustand, Steuervorteil und die Alternative 07er-Kennzeichen.

KFZ-Voll-Service München1 Min. Lesezeit
Oldtimer zulassen — H-Kennzeichen, Voraussetzungen, Ablauf

Ab 30 Jahren kann ein Fahrzeug als Oldtimer zugelassen werden. Das H-Kennzeichen bringt eine pauschale Steuer, günstige Versicherungstarife und die Einfahrt in Umweltzonen ohne Plakette — verlangt aber ein Gutachten.

Voraussetzungen

  • Erstzulassung liegt mindestens 30 Jahre zurück
  • Weitgehend originaler Zustand, zeitgenössische Umbauten sind zulässig
  • Guter Erhaltungszustand — Zustandsnote 2 bis 3
  • Gültige Hauptuntersuchung
  • Positives Gutachten nach § 23 StVZO

Ablauf

Zuerst das Oldtimergutachten bei einer Prüforganisation, dann die HU, danach die Zulassung. Mitzubringen sind Gutachten, Fahrzeugpapiere, eVB, SEPA-Mandat und Ausweis. Das Kennzeichen trägt hinter der Erkennungsnummer ein „H“.

Steuervorteil: Statt nach Hubraum und Abgasnorm zahlen Sie pauschal 191,73 € im Jahr für Pkw, für Krafträder deutlich weniger. Bei großen Motoren rechnet sich das H-Kennzeichen sofort, bei Kleinwagen mit sauberer Norm nicht immer.

Was das Gutachten prüft

Originalität von Motor, Karosserie und Interieur, Erhaltungszustand, Sicherheit. Nicht zeitgenössische Umbauten — moderne Felgen, Tuning, LED-Umbauten — führen zur Ablehnung. Was das kostet, steht unter H-Gutachten Kosten.

Alternative: 07er-Kennzeichen

Das rote 07-Kennzeichen lohnt für Sammler mit mehreren Fahrzeugen: ein Kennzeichen für alle, aber nur für Probe-, Überführungs- und Veranstaltungsfahrten, mit Fahrtenbuch.

Saisonbetrieb ist kombinierbar: Saisonkennzeichen. Wir übernehmen Gutachtentermin und Zulassung — Anfrage.

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