Der Preis für ein Kurzzeitkennzeichen setzt sich immer aus drei Blöcken zusammen. Wer Angebote vergleicht, muss darauf achten, welche Blöcke enthalten sind — sonst vergleicht er 39 € mit 120 € und wundert sich am Ende über die Rechnung.
Die drei Kostenblöcke
- Amtliche Gebühr der Zulassungsstelle für die Zuteilung
- Versicherung für den Gültigkeitszeitraum — Haftpflicht ist Pflicht
- Schilder — zwei geprägte Kennzeichen samt Stempelplakette
Dazu kommt bei Dienstleistern die Servicepauschale für Behördengang und Abwicklung. Bei uns kostet das Komplettpaket 120 €: Versicherung, Dienstleistung, Kennzeichen und Gebühren enthalten. Wer Versicherung oder Schilder schon hat, ruft am besten kurz an — dann rechnen wir nur ab, was tatsächlich anfällt.
Warum Online-Angebote billiger aussehen
Ein Angebot für „ab 39 €“ enthält typischerweise nur die Versicherung. Gebühr, Prägung und Versand kommen dazu — und der Behördengang bleibt bei Ihnen.
Preistreiber
- Fehlende oder abgelaufene Hauptuntersuchung — mehr Aufwand, teurere Versicherung
- Fahrzeuge über 3,5 t oder Sonderfahrzeuge
- Ausländische Papiere oder fehlende Zulassungsbescheinigung Teil II
- Auslandsfahrten mit erweiterter Deckung
Wann sich die 5 Tage nicht lohnen
Wenn das Fahrzeug länger bewegt werden soll, ist die reguläre Zulassung oft günstiger als zwei aufeinanderfolgende Kurzzeitkennzeichen — und rechtlich sauberer. Was bei längerem Bedarf möglich ist, steht unter Kurzzeitkennzeichen länger als fünf Tage.
Zur Versicherungsfrage: Versicherung fürs Kurzzeitkennzeichen.
