Beim Gebrauchtwagen hängt die Zulassung an den Unterlagen des Vorbesitzers. Wer beim Kauf sauber arbeitet, ist in einem Termin durch — wer etwas vergisst, fährt zweimal.
Was Sie vom Verkäufer brauchen
- Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
- Kaufvertrag mit Datum, Kilometerstand und Unterschriften
- HU-Bericht, wenn die Prüfung noch gültig ist
- Bei abgemeldetem Fahrzeug: Abmeldebescheinigung
- Alle Schlüssel, Serviceheft, gegebenenfalls COC-Papier
Was Sie selbst mitbringen
- eVB-Nummer Ihrer Versicherung
- SEPA-Mandat für die Kfz-Steuer
- Personalausweis, bei Firmen Handelsregisterauszug
Reihenfolge, die Zeit spart: eVB besorgen, bevor Sie das Fahrzeug abholen. Sie bekommen sie in Minuten per Mail — ohne sie geht bei der Zulassungsstelle nichts.
Kosten
Zu rechnen ist mit der Zulassungsgebühr, den Schildern, den Plaketten und — falls gewünscht — der Reservierung einer Wunschkombination. Details unter Kosten der Zulassung mit Kennzeichen.
Zwei typische Stolpersteine
Teil II liegt bei der Bank. Bei finanzierten Fahrzeugen hält der Kreditgeber das Dokument. Ohne Freigabe keine Umschreibung — siehe ohne Fahrzeugbrief ummelden.
HU ist abgelaufen. Dann brauchen Sie für die Fahrt zur Prüfstelle ein Kurzzeitkennzeichen, und die Zulassung folgt erst nach bestandener Untersuchung.
Ist das Fahrzeug noch angemeldet, geht es um eine Umschreibung: Halterwechsel. War es abgemeldet: Wiederzulassung.
